7. und 8. Juli 2007, Ronneburg/ Hessen
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Samstag 7. Juli 2007, Ankunft 10 Uhr auf der Ronneburg und schon ging es los auf den schönen Parcours rund um die Ronneburg. Das Wetter der vorangegangenen Tage sah eher düster und regenerisch aus. Die Meteorologen hatten für das Wochenende Besserung versprochen und so misstrauisch ich auch war, die Vorhersagen für Samstag und Sonntag sollten sich bewahrheiten. Pünktlich zum Turnierbeginn lachte die Sonne vom Himmel und so sollte es dann auch am Sonntag weitergehen. Für das Bogenturnier im Rahmen der "17. Europäischen Meisterschaften prähistorischer Jagdwaffen" hatten sich ca. 130 Teilnehmer angemeldet. Aus diesem Grund wurden dann auch schon ab ca. 10 Uhr die eintreffenden Teilnehmer in Gruppen eingeteilt und auf den Parcours geschickt. Der Parcours bestand aus 10 Zielen welcher dann dreimal abgelaufen werden musste. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Zielen waren geschickt gewählt und so kam es eigentlich eher selten vor, das eine Gruppe auflief. Falls dies doch einmal passieren sollte, dann waren die Wartezeiten aber recht gering. Nachdem alle Bogenschützen mehr oder weniger erschöpft, ihre Ergebnislisten bei der Turnierleitung abgegeben hatten wurden diese ausgewertet und nach der Siegerehrung gab es dann das langersehnte Abendessen. Danach ging es dann in Richtung Zeltplatz wo man dann noch gemütlich zusammensaß und fachsimpelte und den Tag noch einmal ausgiebig analysierte. Auf einer Wiese unterhalb der Ronneburg hatte sich ein ordentliches Zeltlager etabliert. Ich hatte wohl das Pech mein Zelt über einem Mauseloch aufgestellt zu haben und so hatte ich dann in der Nacht einen kleinen Untermieter der rastlos unter meinem Zeltboden hin- und herwuselte. Hauptsache, die Maus kam nicht auf den Gedanken mich zu besuchen und den Zeltboden zu durchknabbern.
Sonntag 8. Juli 2007, Frühstück um 9 Uhr und dann ab ca. 10 Uhr wurden die Gruppen eingeteilt für den Speerschleuderwettbewerb. Die Wetterbedingungen am Sonntag waren noch eine Ecke besser als am Samstag, aber was will man eigentlich mehr als Sonnenschein und eine schöne Landschaft in der ein Parcours aufgestellt ist?
Wie zu erwarten war das Teilnehmerfeld beim Speerschleuderturnier auf 49 Teilnehmer geschrumpft - Speerschleudern ist halt anspruchsvoller und eigentlich die schwierigere Disziplin. Nun ja, das macht gerade für mich den Reiz an dieser Sportart aus. Aufgrund der kleineren Teilnehmerzahl war ein Auflaufen auf eine andere Gruppe fast unmöglich und so konnte man ohne Stress und Hektik die 3 x 10 Ziele ablaufen. Die meisten Ziele waren auch für die Speerschleuderer recht gut gestellt, bis auf die eine oder andere Scheibe, die einfach für eine jagdliche Situation unrealistisch aufgestellt war. Nun ja, so ist das halt wenn zu erst das Bogenturnier stattfindet und dann anschließend erst der Speerschleuderwettbewerb. Und mit dieser Situation hatten ja alle Teilnehmer zu kämpfen. Das war es dann aber schon mit den Kritikpunkten die ich anzubringen hätte.
Fazit: Das Turnier auf der Ronneburg sollte man sich eigentlich nicht entgehen lassen. Die Landschaft rund um die Burg ist einfach wunderschön und der Parcours ist schön abwechslungsreich gestellt. Es gibt schwierige Ziele, und solche wo man annimmt "das ist ein sicheres Ziel". Mir persönlich haben die beiden Turniertage sehr gut gefallen.
Es folgen nun Fotos von den beiden Turniertagen:
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